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Auszug aus Blickpunkt Dienstleistung
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat Forderungen der IG Metall nach schärferen Rahmenbedingungen für die Zeitarbeit zurückgewiesen.
Zeitarbeit bleibe nicht nur eines der wichtigsten Flexibilisierungselemente in der Metall- und Elektro-Industrie, sondern eröffne Einstiegschancen für Arbeitslose und gering Qualifizierte. “Die Entwicklung de Beschäftigung vor der Wirtschaftskrise hat eindrucksvoll bewiesen, dass Zeitarbeit die Stammbelegschaften weder verdrängt noch auch nur bedroht“, erklärte Gesamtmetall.
Die Diffamierung von Zeitarbeit sei unangebacht. Ihr Anteil lag in der Metall- und Elektro-Industrie selbst im Konjunkturhoch nur bei durchschnittlich 6 Prozent. Sie sei zudem ein vollwertiges sozialversicherungspflichtige s Arbeitsverhältnis, das dem normalen Kündigungsschutz unterliege – anders als in Frankreich. Dies hatte auch die Bundesregierung in ihrem Bericht über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ausdrücklich betont und dazu festgestellt: “Insbesondere für Langzeitarbeitslose ist die Zeitarbeit eine unverzichtbare Chance auf einen Zugang zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Der überwiegende Teil der ehemaligen Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer befindet sich auch mittelfristig weiterhin in Beschäftigung und nicht in Arbeitslosigkeit“ (AÜG-Bericht der Bundesregierung vom 13.01.2010)
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Arbeitgeberverband Gesamtmetall: Zeitarbeit unverzichtbar – “Stammbelegschaften weder verdrängt noch bedroht“
Job Börse
Fachrichtung Metall
